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Mit der Blumen-Therapie Krankheiten vorbeugen

abgelegt im Archiv Alternative Methoden am 24.05.10

Mit der Blumen-Therapie Krankheiten vorbeugen
© matze_ott
Blumen - nicht umsonst sind sie bei den meisten Menschen sehr beliebt. Sie bringen Freude und verströmen einen wundervollen Duft, und eine Augenweide sind sie allemal. Dass sie aber auch verschiedene positive Einflüsse auf unsere Gesundheit haben können, das wurde nun durch US-Forscher entdeckt. Die herrlichen roten Blüten der Gerbera beispielsweise wurden von NASA-Wissenschaftlern als natürlicher Bio-Luftfilter entdeckt. Bis zu 85 Prozent der Luftverschmutzung in Innenräumen werden von ihnen aufgenommen. Diese können müde und unkonzentriert machen. Auch dem Formaldehyd in der Luft nimmt sich die Gerbera an. Die Merkfähigkeit erhöhen Gardenien, Flieder und Veilchen im Raum. Durch eine Studie an Personen in einem Raum, der mit diesen Düften erfüllt war, ergab sich, dass diese Menschen gut zwanzig Prozent besser abschnitten als die anderen Testpersonen ohne Duft im Raum. Der Jasmin verströmt mit seinen weißen Blüten einen sehr blumigen Duft mit einige fruchtigen und kräuterartigen Untertönen. Dadurch werden Beta-Wellen im Vorderhirn aktiviert, und diese fördern die Konzentrationsfähigkeit und auch die Intuition. Auch die körperliche Verfassung kann durch den Jasmin verbessert werden, Bowling-Spieler, die an einem Test teilnahmen, trafen in Umgebung dieses Dufts 28 Prozent mehr Pins. Eine weitere Komponente der Blumen-Therapie ist die Magnolie. Die in den Blütenblättern enthaltenen hochwirksamen Extrakte Honokiol und Magnolol lindern Angstgefühle und innere Unruhe und sogar Stress.

Sie wirken ganz ähnlich wie Valium, aber die bleierne Schläfrigkeit bleibt aus. Narzissen enthalten Galantamin, dieser Wirkstoff stärkt das Hirn und verbessert auch das Erinnerungsvermögen. In der Medizin wird es sogar gegen Alzheimer eingesetzt. Es kann den Verlauf der Krankheit verlangsamen, das es das Überleben der Nervenzellen fördert. Lavendelduft löst im Gehirn beruhigende Wellen aus, diese ähneln stark dem Zustand der Meditation, was bei Hirnstrom-Messungen herausgefunden wurde. Daher kann man mit einem Lavendelsträußchen auf dem Nachttisch auch wunderbar schlafen. Der Duft wirkt ebenfalls ausgleichend auf das vegetative Nervensystem. Auch die Aufmerksamkeit kann so erhöht werden, eine Testgruppe mit Lavendelduft löste Rechenaufgaben besser und schneller als die Vergleichsgruppe mit Pfefferminzduft oder auch ganz ohne einen Duft.

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Tags: Blumen-Therapie,  Hirnstrom-Messungen,  Lavendel,  Narzissen,  Galantamin,  Gerbera,  Gardenien,  Flieder,  Valium 

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