Gesundheit: Hormone in Kassenbons
abgelegt im Archiv Bakterien und Keime am 12.07.10

© cervusWer sich für Gesundheit interessiert, der stellt schnell fest, dass wir in einer Welt voller Gefahren leben. Und ich möchte hier keine Panik machen und lasse Themen wie Umweltverschmutzung, Lebensmittelskandale oder neue Krankheitserreger bewusst außen vor. Es reicht neuerdings schon der Kassenbon.
Wie die "Welt" berichtet, enthalten handelsübliche Kassenbons bis zu 1,5 Prozent einer Chemikalie namens Bisphenol A (BPA). Aus diesem Material werden auch Babyflaschen, PET-Flaschen oder Schnuller hergestellt und bei Berührung mit saurem Speichel kann es auch in den menschlichen Organismus aufgenommen werden.
Das ist durch Kassenbons sicherlich kein akutes Problem doch wurde festgestellt, dass Männer, die in BPA-herstellenden Unternehmen arbeiten, aufgrund des Hormongehalts über Libido und Erektionsstörungen klagten. Bei Frauen wirkt sich ein hoher BPA-Gehalt im Blut eventuell auch auf das Körpergewicht aus: sie sind im Schnitt deutlich dicker.
Wird das BPA warm, so wird es freigesetzt, d.h. Sie sollten gerade in der Hitze des Sommers darauf achten, nicht zu viel Kontakt zu BPA-haltigen Produkten zu haben.

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Tags: Hormone Kassenbon Lidl Aldi Kaisers Tengelmann Gesundheit
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